1. Europäische Tage des Kunsthandwerks (ETAK) in der Stadt Bern
Die ETAK in Bern haben sich nach nur dreimaliger Durchführung 2022-2024 zu einem gefragten kulturellen Anlass etabliert. So fand die diesjährige Veranstaltung beim Publikum sehr grosse Beachtung, weit mehr als in der Vergangenheit.
Zum Erfolg der ETAK 2025 trugen folgende Massnahmen bei:
die Ausstellung in 14 Loeb-Vitrinen während des ganzen Monats März als Vorschau zum eigentlichen Event, die nach dem Unterbruch im letzten Jahr wiederum stattfinden konnte
die Werbung mit Plakaten an den Kultursäulen und mobilen Plakatständern der Stadt Bern, welche von vielen subjektiv mehr wahrgenommen wurden als das erste Mal 2024
die Verteilung von Flyer in den Fahrzeugen von Bernmobil
das Anschreiben und direkte Kontaktieren von Medien, Schulen, Bibliotheken, Museen im Vorfeld zu den ETAK
An der 4. Edition ETAK selbst fand das erneut reichhaltige und vielfältige kostenlose Programmangebot mit Schauschaffen, Workshops, Vorträgen und Führungen regen Zuspruch bei den Besucherinnen und Besuchern. In der Folge kam es zu mindestens 10’000 Kontakten mit überaus schönen Begegnungen und spannenden Gesprächen zwischen den Kreativschaffenden und dem am Kunsthandwerk interessierten Publikum. Es wurde und wird offensichtlich sehr geschätzt, dass es diese Möglichkeit der offenen Ateliers gibt, da sonst die Hemmschwelle, eine Kunstwerkstätte „einfach so“ zu betreten, gross ist.

Umgekehrt zeigten sich die teilnehmenden Kunsthandwerkerinnen und -handwerker auch dieses Mal sehr zufrieden, bietet ihnen doch diese unentgeltliche Plattform eine willkommene Gelegenheit, ihr spezifisches Fachwissen und Können dem interessierten Publikum persönlich näher zu bringen und zu zeigen, was alles hinter ihrem Schaffen steckt. Dank den ETAK können sich neue Kundenbeziehungen für die Kreativschaffenden ergeben, sich deren Netzwerke vergrössern und sogar Kooperationen untereinander entstehen.
Finanziell wurden die ETAK 2025 neben unserer Stiftung getragen von der Stadt Bern und der Burgergemeinde Bern.
An dieser Stelle dankt die Fondation Jumelles allen von ganzen Herzen, die einen Beitrag zum Gelingen der diesjährigen ETAK geleistet haben, so namentlich auch Milena Mihailovic, welche tatkräftig Les Jumelles bei der Organisation unterstützte sowie den Medien, die mehr als in der Vergangenheit über die Veranstaltung berichteten und für ihre Leserschaft einzelne ETAK-Teilnehmende in Bild und Text porträtierten.
2. Verein „Alte Säge Turtmann“
Der gemeinnützige Verein alte Säge Turtmann stellte sich in den letzten Jahren der grossen Aufgabe, die historische Säge in Turtmann, wie die Wasserzufuhren über Suonen und Holzkännel zu restaurieren und so das wertvolle Walliser Kulturgut zu retten.
Ziel hinter diesem Projekt ist es, den Betrieb des Kulturgutes ohne öffentliche Gelder zu betreiben und so das Kulturgut wie das kulturelle Wissen in die Zukunft zu retten.
Unsere Stiftung unterstützte die Umsetzung dieses schönen Vorhabens mit CHF 3’000.-

3. Erstes Löffel Fest der Schweiz im Museumsquartier von Bern
Das Löffel Fest will Menschen – Erwachsene, Jugendliche und Kinder – zusammenbringen und zum handwerklichen Schaffen animieren.
Der Löffel als zentrales Thema, eignet sich hervorragend als generationenübergreifende Begegnungsveranstaltung. Löffelschnitzen ist einfach, benötigt keine Maschinen und ist auch für Ungeübte machbar.
Für die Organisation dieses am 13. Juni 2026 geplanten Anlasses leistete unsere Stiftung einen finanziellen Beitrag von CHF 2’000.-
4. Sonderausstellung Trachtengruppe Konolfingen & ateliergeissbühler
Mit der Ausstellung „Trachtenkult(ur), altes neu gelebt, Trachten-RhythmusSchmuck“ will der Verein Alter Bären zusammen mit der Trachtengruppe Konolfingen und dem Atelier Geissbühler einen aktiven Beitrag zur kulturellen Bildung, Identitätsstärkung und Handwerksförderung in der Region leisten. Im Zentrum steht das Anliegen, das immaterielle Kulturerbe rund um Trachten, Volkstanz, Volkslieder, Mundart und Schmuckhandwerk sichtbar zu machen und in einen zeitgemässen Kontext zu stellen. Die Eröffnung der Ausstellung ist am 1.3.2026 vorgesehen.
Für die Umsetzung dieses ambitionierten Projekts sprach unsere Stiftung einen Unterstützungsbeitrag von CHF 1’000.-
